MOSCHEE

Die Moschee

Das Zentrum der Moschee ist der Gebetsraum.
Zur Zeit des Gesandten Gottes Muhammad (s) bestand dieser ganz schicht aus einemvon Mauern umgebenen und mit Palmenblättern bedeckten Platz. Er war ein wichtiger Ort des gesellschaftlichen Lebens der ersten Muslime in Medina.
Die heutigen Moscheen ähneln sich zwar optisch nicht mehr, es gibt jedoch bestimmte funktionale Merkmale, die in kaum einer Moschee fehlen. Diese haben weniger eine rituelle Bedeutung, sondern stellen vielmehr Hilfsmittel dar, welche die Verrichtung der Gebete erleichtern.

Verzierungen

Am häufigsten handelt es sich dabei um kalligraphische Darstellungen von Koranversen sowie der Worte „Allah“ und „Muhammad“. In unserer grossen Moschee stösst man aber auch auf kunstvolle Ornamente, die nicht nur eine gestalterische Funktion, sondern auch mit ihrem Inhalt und ihrer Form an die Allgegenwärtigkeit Gottes erinnern.

Für Predigten ausser den Freitags und Feiertagspredigten steht dem Imam der „Kursi“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine etwas angehobene Sitzfläche für den Imam.

Kursi

Für Predigten ausser den Freitags und Feiertagspredigten steht dem Imam der „Kursi“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine etwas angehobene Sitzfläche für den Imam.

Teppich

Der Gebetsraum ist mit einem Teppich ausgelegt und wir aus hygienischen Gründen ohne Schuhe betreten. Der Farbgebung und dem Muster des Teppichs sind keine Grenzen gesetzt, so dass in den Moscheen zahlreiche Variationen vorzufinden sind.

Minbar

Von der Minbar aus hält der Imam die Freitags und Feiertagspredigt. Dazu steigt er einige Stufen auf den Minbar hoch und hält im Stehen die Predigt.

Mihrab

Hierbei handelt es sich um eine Nische in der Wand des Gebetsraums, die die Gebetsrichtung in der Moschee anzeigt.
Für die Muslime ist die Gebetsrichtung in die Kabba in Mekka.
Während des gemeinsamen Gebetes stellt sich der Imam vor den Mihrab und leitet von dort aus das Gebet.

Verzierungen

Für Muslime kann Allah nicht in Bilder gefast werden. Auch soll der Gläbige beim Gebet sein Haupt nicht vor einem Geschöpf verbeugen, auch wenn es lediglich eine bildliche Darstellung ist. So gibt es in der Moschee weder Bildnisse noch Skulpuren. Zur Verzierung des Gebetsraumes kommen an den Wänden in der Kuppel meistens Koranverse in Form von Kalligraphien zum Einsatz.

Mihrab

Hierbei handelt es sich um eine Nische in der Wand des Gebetsraums, die die Gebetsrichtung in der Moschee anzeigt.
Für die Muslime ist die Gebetsrichtung in die Kabba in Mekka. Während des gemeinsamen Gebetes stellt sich der Imam vor den Mihrab und leitet von dort aus das Gebet.

KUBBA

Wasserfall / Garten

Kuba

Die Kuppel als Element der Moschee ist zumeist bei Bauten zu finden,die an die osmanische Moscheearchitektur angeleht sind. Unsere Moschee verfügt über keiner Kuppel. Stattdessen haben wir die Decke mit dem 99 Namen Gottes verzieren lassen.

ENGEL

Propheten / Engel

Nach einer Überlieferung des Propheten Muhammad (s) gab es über 120’000 Propheten vor ihm. Zu den bekanntesten gehören die auf unseren Säulen 5 28 beschrifteten Propheten. Die bekanntesten Engel sind auf den Säulen 1 4 aufgeführt.

Und da sagte Jesus, der Sohn der Maria: “O ihr Kinder Israels, ich bin Allahs Gesandter bei euch, der Bestätiger dessen, was von der Thora vor mir gewesen ist, und Bringer der frohen Botschaft eines Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein.” Und als er zu ihnen mit den Beweisen kam, sagten sie: “Das ist ein offenkundiger Zauber.”

29.Sure As Saff(61:6)

1. Engel Israfil
2. Engel Mikail
3. Engel Meleku el Mout
4. Engel Djibril (Gabriel)
5. Prophet Adem (Adam)
6. Prophet Idriz (Enoch)
7. Prophet Nuh (Noah)
8. Prophet Hud (Eber)

9. Prophet Salih (Shelah)
10. Prophet Lut ( Lot)
11. Ibrahim (Abraham)
12. Ismail (Ishmael)
13. Ishak (Isaac)
14. Jakub (Jacob)
15. Jusuf (Joseph)
16. Shuajb (Jethro)

17. Musa (Moses)
18. Harun (Aaron)
19. Dawud (David)
20. Prophet Sulejman (Solomon)
21. Prophet Ejub (Job)
22. Prophet Dhulkifel Ezkiel
23. Prophet Junus (Jonah)
24. Prophet Iljas (Elijah)

25. Prophet Eljes’a Elishah
26. Prophet Zekerija (Zechariah)
27. Prophet Jahja (John)
28. Prophet Isa (Jesus)

GESANDTE

Jugendraum

Muhammad (s) sagte…

Verschwendung:

„Esst und trinkt, kleidet euch und spendet. Aber hütet euch vor der Verschwendung.“ (Buhari)

Solidarität

„Der Beste unter den Menschen ist derjenige, der seinen Mitmenschen am nützlichsten ist.“ (Dschami As Sagir)

Allbarmherzichkeit

„Allah ist zu seinen Geschöpfen noch barmherziger als die Frau zu ihrem Kind.“ (Muslim)

Arroganz

„Derjenige, der auch nur einen Hauch von Arroganz in seinem
Herzen hat, wird das Paradies nicht betreten. „ (Muslim)

Geduld

„Geduld ist die Hälfte des Glaubens, und Dankbarkeit ist die andere Hälfte.“ (Bayhaki)

Muhammad
der Gesandte Gottes

Allah hat seit der Erschaffung der Menschheit immer wieder Menschen dazu auserwählt, als Prophet Gottes zu dienen. Diese Menschen zeichneten sich durch einen vorbildlichen Charakter aus und waren deshalb für diesen göttlichen Auftrag besonders geeignet. Ein Prophet hat die Aufgabe, die göttliche Botschaft, die er von Allah erhält, zuerst selbst zu verinnerlichen und schliesslich den Menschen zu überbringen. Die Absicht der Propheten ist es, dass die Menschen ihr Leben grundlegend hinterfragen und schliesslich zum Positiven ändern.
Der Prophet Muhammad (s) hat im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel vor allem in den Städten Mekka und Medina gelebt. Er lebte in einer Zeit, die von Vielgötterei, Stammesfeindschaften, soziale Ungerechtigkeit und Ausbeutung der Schwachen gekennzeichnet war. Vor allem Sklaven, Frauen und Waisenkinder mussten Leid und Elend ertragen. Dahingegen waren meist die Reichen alleinige Machthaber und Nutzniesser jener Zeit. Muhammad (s) ist im Jahr 570 in Mekka geboren und im Jahr 632 in Medina verstorben. Schon bevor er mit 40 Jahren  zum Propheten berufen wurde, galt er als ein äusserst vertrauenswürdiger und aufrichtiger Mensch. Als er die erste Göttliche Offenbarung erhielt, war dies ein Wendepunkt in seinem Leben. Von nun an setzte er sich unnachgiebig für die Botschaft Gottes ein.

GEBET

Das Gebet

Salah
Es gibt das fünfmalig tägliche Gebet, das Der Islam kennt zwei Arten von Gebeten: Das freiwillig spontan gesprochene Gebet ( Dua ) und das rituelle Pflichtgebet (Salat). Das rituelle Pflichtgebet wird fünfmal am Tag gebetet, nämlich vor Sonnenaufgang, am Mittag, nachmittags, abends und nachts. Weiter gibt es das Freitagsgebet, die beiden Gebete zu den Festtagen, das Totengebet und individuelle Gebete.

TEKBIR

Minarette

Das Minarett ist der Turm, von dem aus zum Gebet gerufen wird. Das Wort kann man als „Ort des Lichts“ übersetzen. In der Frühzeit des Islams wurde der Gebetsruf (Azan) vom Dach der Moschee oder von einer Mauer in der Nähe ausgerufen. Ein Minarett als Turmanbau soll als erstes eine Moschee von Kairouan in Tunesien (8. Jahrhundert) geschmückt haben.

In der Schweiz haben wir den Minaretverbot. Darum sind nur ganz wenig Moscheen in der Schweiz die ein Minartt haben.
Traditionell diente das Minarett zum Gebetsruf(Azan).
Dabei ruft der Gebetsrufer (Muezzin) die Muslime zu fünf Tageszeiten bei Morgendämmerung, am Mittag, am Nachmittag, am Abend und der Nacht mit folgenden
Worten zum Gebet:

Allahu akbar, Allahu Akbar,
Allahu Akbar, Allahu akbar.
Allah ist grösser, Allah ist grösser,
Allah ist grösser, Allah ist grösser.
Aschhadu alla ilaha illallah,
Aschhadu alla ilaha illallah.
Ich bezeuge, dass es keine Gottheitgibt ausser Allah,
Ich bezeuge, dass es keine Gottheitgibt ausser Allah.
Aschhadu anna Muhammadar rasulullah,
Aschhadu anna Muhammadar rasulullah.
Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist,
Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist.
Hayya al as
salah,
Hayya al as
salah.
Kommt zum Gebet, kommt zum Gebet.
Hayya al al
falah,
Hayya al al falah.
Kommt zum Heil, kommt zum Heil.
Allahu akbar, Allahu akbar.
Allah ist grösser, Allah ist grösser
La ilaha illallah.
Es gibt keine Gottheit ausser Allah.